Campingtoilette

Egal ob im Wohnmobil oder im Wohnwagen, irgendwann muss jeder ein kleines oder größeres Geschäft verrichten. Wenn man dabei nicht gerade auf einem Campingplatz steht braucht man eine andere Lösung. Eine Möglichkeit wäre eine öffentliche Toilette. Diese sind aber meist wenig einladend. Abgesehen davon, wie es dort meist riecht, möchte ich besser nicht wissen, welche Keime dort zum Teil unterwegs sind.

Die Naturtoilette

Eine weitere Möglichkeit ist die Toilette in der freien Natur. Bestehend aus Waldboden und Klappspaten kann dies aber auch nicht die Lösung sein. Denn abgesehen davon, dass es nicht überall erlaubt ist, ist es natürlich auch nicht praktikabel.

Welche Alternativen gibt es?

Die meisten Wohnmobile wurden seit etwa Mitte der achtziger Jahre mit einer Campingtoilette ausgestattet. Bei den Wohnwagen begann die Ausrüstung mit einer Campingtoilette etwas später, nämlich gegen Ende der Achtziger, Anfang Neunziger.  Dann hat sich die Campingtoilette aber schlagartig durchgesetzt und ist heute aus dem Campingbereich nicht mehr weg zu denken. Es gibt dabei verschiedene Systeme. 

  • Die Kassettentoilette; wohl die Campingtoilette mit dem größten Marktanteil.
  • Eine Eimertoilette; tatsächlich ein Eimer mit Brille und Deckel der dann einfach entleert werden muß.
  • Die Verbrennungstoilette; Da werden die Fäkalien an Ort und Stelle zu Asche verbrannt.
  • Zerhackertoiletten; diese hacken, wie der Name schon suggeriert, die Fäkalien zusammen mit allem anderen klein. Messer bearbeiten das Material solange, bis ein dickflüssiger Brei entsteht. 

Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Toilette für die jeweilige Nutzung des Fahrzeugs die geeignete ist. Wobei wahrscheinlich kaum jemand den Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs von der Art der Toilette abhängig macht, da ja im Endeffekt alle Toiletten denselben Zweck erfüllen, nur eben auf unterschiedliche Art und Weise.