Zelt

Für ein Zelt sprechen mehrere Gründe.

Es ist in der Anschaffung verhältnismäßig günstig, zumindest verglichen mit anderen Alternativen. Ein Zelt ist recht einfach zu transportieren und man braucht keinen extra Führerschein dafür. Auch zuhause lässt sich ein Zelt einfach einlagern. Man muss nur darauf achten, dass alles richtig trocken ist, damit es nicht zu stocken beginnt. Dann lässt sich das Zelt einfach in einem dunklen, trockenen Keller aufbewahren. Im Keller ist dabei der bessere Lagerort als am Dachboden, da die Temperaturunterschiede im Keller normal nicht so groß sind. Es ist auch möglich, ein Zelt in der Garage einzulagern, aber dabei sollte sichere Trockenheit gewährleistet sein.

Fährt man mit einem Zelt in den Urlaub, muss man bedenken, dass man je nach Größe des Zeltes mehrere Personen zum Aufbau benötigt. Während ein einfaches Igluzelt noch alleine aufgebaut werden kann erfordern die größeren Zelte mindestens 2, besser oft 3 Personen zum Aufbau.

Wer entscheidet sich nun für ein Zelt? Meistens sind es Junge Paare ohne Kinder, oder Eltern, deren Kinder schon etwas größer sind, also schon 3 oder 4 Jahre. Eltern mit kleineren Kindern sieht man im Zelt auf den Campingplätzen eher selten. Ich vermute, dass Campingpaare mit kleinen Kindern in diesem Zeitraum eine Campingpause einlegen und sich in einer Ferienwohnung einmieten. Zumindest haben wir das so gemacht und auch von Anderen wurde mir dies schon öfter bestätigt.

Den Zeitpunkt, wenn die Kinder größer sind nutzen einige auch, um vom Zelt auf einen Wohnwagen oder ein Reisemobil um zu steigen.

Diejenigen, welche beim Zelt bleiben benötigen dann meistens ein größeres Zelt mit extra Schlafkabine für das Kind, bzw. die Kinder. Diese Zelte haben dann auch einen Eingangsbereich, eine Sogenannte Lobby, die als Aufenthaltsraum genutzt werden kann und bieten auch Stehhöhe. Auch die Standfestigkeit dieser Zelte ist beeindruckend. Wir haben an der Küste schon große Zelte gesehen, die sich bei einem Sturm nur wenige cm. bewegt haben. Allerdings muss auch gesagt werden, dass dazu schon eine gewisse Erfahrung und Mühe beim Aufstellen und abspannen des Zeltes gehört. Von heute auf morgen wird man das sicherlich nicht so perfekt hinbekommen.

In Sachen Komfort muss man natürlich beim Zelt gegenüber festen Fahrzeugen wie Wohnwagen oder Reisemobil Abstriche machen. Hat man bei festen Fahrzeugen in der Regel eine fest installierte Gasanlage, sowie ein festes Stromnetz in 12- und 230 Volt, unter Umständen sogar autark, also unabhängig von einer Einspeisung von außerhalb, so muss man im Zelt mit einer lose verlegten Stromleitung mit Mehrfachdosen arbeiten, oder man verzichtet ganz auf Netzstrom und arbeitet nur mit Batteriebetriebenen Geräten. Natürlich kann man auch im Zelt eine 5- oder 11 Kilogramm Gasflasche aufstellen und damit einen Kocher betreiben. Dafür gibt es sogenannte Campingküchen, Möbelstücke also, die man zusammenlegen kann und die aufgebaut Stauraum für eine Gasflasche und einen Abstellplatz für einen Gaskocher bieten. Meist haben diese Campingküchen noch Stauraum für Töpfe und Geschirr.